Call the Game

So sagst du die Startelf voraus: Lies die Formationstreue

Eine Startelf vorherzusagen fühlt sich nach Raterei an - elf Namen aus einem Kader von fünfundzwanzig.

Call the Game · Tactics

Die Elf beginnt mit dem System

Eine Startelf vorherzusagen fühlt sich nach Raterei an - elf Namen aus einem Kader von fünfundzwanzig. Aber das ist es nicht, denn die meisten Trainer sind in Sachen Struktur weit berechenbarer, als man annimmt. Lies zuerst das System, und der Kreis der Spieler engt sich schnell ein.

Monogamisten vs. Rotierer

Die Spannweite bei der Formationstreue ist enorm. Manche Trainer sind nahezu mit einem System verheiratet:

  • Jürgen Klopp: 4-3-3 in 94% der Spiele
  • Simone Inzaghi: 3-5-2 in 93%
  • Mikel Arteta: 4-3-3 in 64%

Andere verteilen sich auf mehrere:

  • Unai Emery: 4-2-3-1 nur 43% (4-4-2 dicht dahinter)
  • Carlo Ancelotti: 4-3-3 ~53%, mit regelmäßigen Alternativen

Bei einem Monogamisten startest du mit einer Nahezu-Gewissheit über das System - und ein festes System schränkt scharf ein, wer wo spielt. Bei einem Rotierer ist das System selbst eine offene Vorhersage, und du brauchst die Mannschaftsnachrichten.

Warum Treue die Personalwahl vorhersagt

Eine festgelegte Formation nimmt dir die Arbeit ab. Wenn Inzaghi immer 3-5-2 spielt, weißt du, dass es drei Innenverteidiger, zwei Wing-Backs und zwei Stürmer gibt - die Rollen stehen fest, selbst wenn die Namen rotieren. Die Hälfte des Elf-Puzzles ist allein durch das System gelöst.

Die Lesefähigkeit

Bevor du einen einzigen Namen vorhersagst, ordne den Trainer ein: Monogamist oder Rotierer? Bei einem Monogamisten legst du das System fest und füllst die Rollen. Bei einem Rotierer wartest du auf Signale (Belastungssteuerung, Gegner, Wettbewerb), bevor du dich festlegst. Dieselbe Vorhersage, zwei völlig verschiedene Ansätze.

Lies den Trainer, nicht die Kaderliste. Sag seine Elf in Call the Game voraus.